Donnerstag, 30. September 2021

[Rezension] Sinful King

 


Autorin: Meghan March

Verlag: Lyx

Preis: € 10,00

ISBN: 978-3736308084

Seiten: 288

Band 1 von 3

 

Klappentext

 

 Sie schuldet ihm eine halbe Million Dollar, doch er will nur sie!

Keira Kilgore ist stolze Besitzerin der Whiskey-Destillerie Seven Sinners - und in großen Schwierigkeiten. Denn plötzlich taucht Lachlan Mount, der gefürchtetste Unternehmer New Orleans, in ihrem Büro auf und behauptet, ihr verstorbener Ehemann schulde ihm eine halbe Million Dollar. Mount stellt Keira vor die Wahl: Entweder sie wird alles verlieren, was ihrer Familie jemals wichtig war, oder aber sie lässt sich auf sein unmoralisches Angebot ein. Denn Mount will nicht ihr Geld - er will sie!

 

Meine Meinung

 

 

Das Buch habe ich freundlicherweise von Netgalley und dem Lyx-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, wofür ich mich herzlich bedanken möchte. Schon als ich dieses wunderschöne Cover sah, war mein Interesse geweckt. Nachdem ich dann auch den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte.

 

Die Geschichte wird aus Keiras Sicht erzählt und ich fand sie sehr angenehm. Man konnte gut ihre Gedanken nachvollziehen und sich in sie hineinversetzen. Einige wenige Kapitel erzählt auch Mount, jedoch viel zu wenige. Ich hätte ihn gerne näher kennengelernt. Ich hoffe, dass man in den weiteren Bänden mehr von ihm lesen wird.

 

Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen und das Buch war leicht zu lesen. Allerdings gibt es kaum Handlung in diesem Buch. Man erfährt viel von Keira, ihrer Familie, ihrer Arbeit in der Destillerie, aber sonst plätscherte die Handlung nur so vor sich hin. Zeitweise wollte ich das Buch gar nicht in die Hand nehmen. Ich muss gestehen, hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen, da wirklich nicht viel passiert ist. Erst der Schluss war wirklich spannend und der Cliffhanger am Ende war überraschend. Ich gebe zu, dass ich nur aufgrund dieses Cliffhangers den zweiten Band lesen werde.

 

Fazit


Das Buch ist auf jeden Fall als Zwischenbuch gut zu lesen. Allerdings wurden meine Erwartungen kaum erfüllt und es passiert nicht wirklich viel.

3/5 Sterne

 

 

Montag, 9. August 2021

[Rezension] Branded

 


Autorinnen: Abi Ketner und Missy Kalicicki

Verlag: Selfpublishing

Preis: € 11,65 (zu bestellen über Amazon)

ISBN: 978-1973880356

Seiten: 380

Band 1 von 3

 

Klappentext

Fifty years ago The Commander came into power and murdered all who opposed him. In his warped mind, the seven deadly sins were the downfall of society. To punish the guilty, he created the Hole, a place where sinners are branded according to their sins. Sinners are forced to live a less than human existence in deplorable conditions, under the watchful eye of guards who are ready to kill anyone who steps out of line. Now, LUST wraps around my neck like thick, blue fingers, threatening to choke the life out of me. I’ve been accused of a crime I didn’t commit, and the Hole is my new home. Constant darkness. Brutal and savage violence. Excruciating pain. Every day is a fight for survival. But I won’t let them win. I will not die in the Hole. I am more than my brand. I’m a fighter. My name is Lexi Hamilton, and this is my story. 


Die Sinners-Trilogie ist in folgender Reihenfolge erschienen:
• »Branded«
• »Hunted«
• »Liberated«

 

Meine Meinung

 

Durch Zufall bin ich im Oktober 2019 auf dieses Buch gestoßen und ärgere mich nun, dass es so lange auf meinem SUB lag. Schon nach kurzer Zeit konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

 

Das Buch hatte alles, was ich an Dystopien liebe: einen guten Schreibstil, tolle Charaktere, Freundschaft, Verbündete, eine verbotene Liebesgeschichte und auch traurige Szenen konnte man finden.

 

Die Geschichte wird aus Lexis Sicht erzählt und wir erleben mit ihr so manchen wahren und schon erlebten Albtraum. Ihre Entwicklung war realistisch und auch ihre Gedanken und Handlungen konnte ich gut nachvollziehen. Sie versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen und kann sogar eine enge Freundschaft mit einem Mädchen, das sie in ihrer Arbeit im Krankenhaus betreut, schließen.

 

Auch Cole, Lexis „Guard“, hat mir sehr gut gefallen. Anfangs ist er etwas unnahbar, aber mit der Zeit lernt Lexi – und somit auch der Leser – ihn besser kennen. Dabei hat Lexi eine besondere Hilfe: der heimliche Star des Buches, Coles dänische Dogge Zeus. Zeus war mein absoluter Liebling und brachte nicht nur Lexi des Öfteren zum Lachen.

 

Das Buch nimmt zum Ende hin richtig Fahrt auf und den Plott-Twist habe ich nicht kommen sehen. Ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie die Geschichte sich weiter entwickelt und was Lexi, Cole und Zeus noch erleben werden. Auch bin ich gespannt, ob wir noch mehr über Lexis Familie, besonders über Ihre Mutter, erfahren werden.

 

Fazit

Ich kann das Buch nur empfehlen! Leider gibt es das Buch allerdings nur auf Englisch, daher würde ich empfehlen, erst die Leseprobe zur Hand zu nehmen.


(5/5 Sterne)


Mittwoch, 14. Juli 2021

[Rezension] Goldene Flammen

 




Autorin: Leigh Bardugo

Übersetzer: Henning Ahrens

Verlag: Knaur

Preis: € 12,99 (TB)

ISBN:  978-3-426-52444-2

Seiten: 347

Band 1 von 3

 

Klappentext

 Der Auftakt zum Fantasy-Abenteuer über die magische Armee der Grisha und den Krieg um Ravka von Bestseller-Autorin Leigh Bardugo (»Das Lied der Krähen«, »Das Gold der Krähen«) – in neuer, aufwendig veredelter Ausstattung:

Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.
Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der »Dunkle« genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt.


Fantasy, Märchen, zarte Romanze: Mit dem vom Krieg zerrissenen Ravka, dem ausgeklügelten Magie-System der Grisha und ihren lebendigen, facettenreichen Charakteren hat Leigh Bardugo eine Welt abseits ausgetretener Pfade entwickelt.
Ein echtes Fantasy-Highlight, nicht nur für Fans der Bestseller »Das Lied der Krähen« und »Das Gold der Krähen«

Die Grisha-Trilogie ist in folgender Reihenfolge erschienen:
• »Goldene Flammen«
• »Eisige Wellen«
• »Lodernde Schwingen«

 

Meine Meinung

 

 Das Buch habe ich freundlicherweise vom Verlag über Netgalley zur Verfügung gestellt bekommen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

 

Endlich habe auch ich es geschafft, den ersten Teil der gehypten Grisha-Trilogie zu lesen. Die Serie kenne ich noch nicht und werde sie auch erst anschauen, nachdem ich die drei Bänden und die „Krähen“-Dilogie gelesen habe. Der Trailer gefällt mir sehr und ich freue mich schon sehr auf die Serie.

 

„Goldene Flammen“ war für mich das erste Buch der Autorin und ich bin froh, auch die weiteren Teile der Trilogie auf dem SUB zu haben.

 

Das Cover des Buches gefällt mir sehr und nach dem Lesen des Buches weiß ich nun auch, warum auf dem Cover ein Hirsch abgebildet ist. Allerdings finde ich die alten englischen Cover viel schöner. Auch die Karte, die im Umschlag des Buches zu finden ist, hat mir beim Lesen geholfen und habe sie immer wieder angeschaut.

 

Ich muss gestehen, dass ich anfangs Probleme hatte, in das Buch zu kommen. Man wird als Leser praktisch in die Geschichte „reingeworfen“ und eine kleine Erklärung was die Grisha sind und welche Arten es gibt, hat mir anfangs wirklich gefehlt. Auch die kleine Erklärung am Anfang hat leider nicht viel helfen können. Aber nach dem ersten Drittel des Buches ging es dann und ich konnte der Geschichte gut folgen.

 

Unsere Protagonistin Alina hat mir sehr gefallen und sie wurde mir schnell sympathisch. Sie hat eine gute Priese Humor, ist sarkastisch und ihre Sprüche brachten mich immer wieder zum Schmunzeln. Bis auf den Prolog und später auch den Epilog wird die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt.

 

Nicht nur Alina hat mir gut gefallen, auch die weiteren Protagonisten fand ich – bis auf wenige Ausnahmen – sympathisch. Ganz besonders ihre Freundin Genya mochte ich sehr und ich hoffe noch mehr über sie zu lesen.

 

Auch das russisch angehauchte Setting war anfangs etwas ungewohnt, aber mit der Zeit hat es mir sehr gut gefallen. Ob ich die einzelnen Namen der Städte und Personen im Kopf richtig ausgesprochen habe, weiß ich allerdings nicht. 😊 Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte war sehr spannend. Eine gewisse Szene fand ich allerdings sehr traurig und brutal und war so froh, dass uns die Autorin gemeinsam mit Alina wegschauen lies.

 

Der Plot Twist war für mich allerdings nicht sehr überraschend, denn ich habe mir schon gedacht, dass da Etwas zu gut läuft und es nicht so ist, wie es scheint. Aber ich bin schon sehr gespannt, was die Geschichte noch bereit hält. Dass das Buch nicht mit einem typischen krassen Cliffhanger endet, hat mir sehr gefallen. Natürlich ist hier noch viel offen, aber mit dem Abschluss des Buches kam ich gut klar und die weiteren Teile können dadurch doch noch etwas warten.

 

Fazit

Das Buch hat mir - bis auf wenige Schwächen - sehr gefallen und die Geschichte rund um Alina, den Dunklen und Mal verspricht noch viel. Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Bücher.


4 /5 Sterne

Hier ist das alte englische Cover:


Montag, 12. Oktober 2020

[Rezension] Die Schattenschwester

 


Autorin: Lucinda Riley

Übersetzerin: Sonja Hauser

Verlag: Goldmann

Preis: € 10,99 (TB)

ISBN:  978-3442487455

Seiten: 736

Band 3 von 7

 

Klappentext

 

Star d'Aplièse ist eine sensible junge Frau, der es nie gelang, aus dem Schatten ihrer Schwester CeCe herauszutreten. Als ihr geliebter Vater Pa Salt stirbt, steht Star plötzlich an einem Wendepunkt. Wie alle Mädchen der Familie ist auch sie ein Adoptivkind mit unbekannter Herkunft, doch der Abschiedsbrief ihres Vaters enthält einen Anhaltspunkt: die Adresse einer Londoner Buchhandlung sowie den Hinweis, dort nach einer gewissen Flora MacNichol zu fragen. Star folgt diesen Spuren, die sie auf ein wunderbares Anwesen in Kent und in die Rosengärten des Lake District im vergangenen Jahrhundert führen. Ganz langsam beginnt sie, ihr eigenes Leben zu entdecken – und ihr Herz zu öffnen für das Wagnis, das man Liebe nennt ... 

 

Meine Meinung

 

Star ist die dritte von sieben Schwester, die als kleines Kind von Pa Salt adoptiert wurde. Nachdem die Schwestern die Nachricht erhielten, dass er verstorben sei, erhielt jede einen Brief des Vaters sowie Koordinaten ihrer Herkunft. Nachdem Star merkt, dass sie sich langsam von ihrer Schwester CeCe – die wie eine Zwillingsschwester für sie ist - lösen muss, beginnt auch sie, mit den Nachforschungen. Schon nach kurzer Zeit fühlt sie sich mit ihrem neuen Chef Orlando - trotz seiner vielen Eigenheiten - und seiner Familie (allen voran dem kleinen Rory) sehr verbunden.  Einzig mit Orlandos Bruder „Maus“ gibt es einige Schwierigkeiten.

 

Star hat mir von Beginn an gut gefallen und war mir sehr sympathisch. Sie merkt immer mehr, dass sie sich von ihrer Schwester CeCe lösen muss und endlich ein eigenes Leben braucht. Die Beziehung zwischen den beiden war immer sehr eng, besonders da die beiden bei ihrer Adoption etwa im selben Alter waren. Stars ruhige Art und ihre Entwicklung von einem sanften Mädchen zu einer Frau, die weiß was sie möchte, hat mir sehr gefallen. Ihre Entscheidungen konnte ich immer gut nachvollziehen und sie ist mir bisher die liebste Schwester.

 

Auch Floras Geschichte war großartig erzählt. Ich habe mich sogar zeitweise an „Jane Eyre“ erinnert gefühlt. Ich habe mit ihr mitgelitten und konnte ihre Entscheidungen immer nachvollziehen. Bisher hat mir die „Vergangenheitsgeschichte“ in diesem Band am besten gefallen.

 

Lucinda Rileys Schreibstil liebe ich. Ich wurde von Beginn an in die Geschichte gezogen und freute mich auf jede freie Minute, in der ich das Buch zur Hand nehmen konnte. Die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart löst die Autorin immer sehr gut und fügt sich zu einer großartigen Geschichte zusammen.

 

Auch die Aufmachung der Bücher gefällt mir sehr. Jede Schwester hat ihre eigene Gestaltung der Kapitelanfänge, die jeweils passend zur Geschichte gewählt wurde. Auch die Cover gefallen mir im Deutschen viel besser, als die Originalcover.

 

Auch das Geheimnis rund um Pa Salt‘s Tod gibt einem Rätsel auf und ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie Lucinda Riley dies lösen wird. Ich habe da so eine Vermutung und warte schon gespannt auf April 2021.


Fazit

Ich kann die Geschichten rund um die sieben Schwestern nur empfehlen. Die Geschichten sind unabhängig von den anderen Bänden lesbar. Allerdings sollte man, um die Geschichte rund um alle 7 Schwestern zu erfahren, am Besten bei Band 1 beginnen. 


5 / 5 Sterne

Die Reihe im Überblick:

1. Die sieben Schwestern

2. Die Sturmschwester

3. Die Schattenschwester

4. Die Perlenschwester

5. Die Mondschwester

6. Die Sonnenschwester

7. Die verschwundene Schwester (erscheint am 26. April 2021)

Montag, 10. August 2020

[Rezension] Lessons from a One-Night-Stand

 


Autorin: Piper Rayne

Verlag: Forever

Preis: € 12,99 (TB), € 4,99 (E-Book)

ISBN:  978-3548062679

Seiten: 384

Band 1 von 3

 

Klappentext

 

Holly Radcliffe hätte nie gedacht, dass ihr One-Night-Stand am ersten Tag in der neuen Stadt solche Wellen schlagen würde. Doch ihr kleines Abenteuer mit dem Highschool-Coach Austin Bailey ist nach kürzester Zeit Stadtgespräch. Holly hatte gehofft, dass sie Austin nie wiedersehen würde, aber als Schulleiterin ist sie seine neue Chefin. Blöd nur, dass ihr verräterisches Herz schneller schlägt, sobald sie ihm begegnet.

 

Meine Meinung

 

„Lessons from a One-Night-Stand“ war mein erstes Buch des Autorenduos und erhielt ich als Rezensionsexemplar von NetGalley.

 

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Holly und Austin erzählt, sodass der Leser einen guten Einblick in die Sicht des jeweils anderen erfährt. Beide Protagonisten haben mir wahnsinnig gut gefallen und ich konnte sie schnell ins Herz schließen. Auch Austins Familie und Hollys Freundin waren einfach nur toll und ich wäre gerne ein Teil der Bailey-Familie geworden. Ich hoffe auch, dass Hollys Freundin noch einmal in einem der anderen Bände vorkommen wird.

 

Holly ist pragmatisch und kontrolliert und überlässt selten etwas dem Zufall. Sie übernahm als Mutterschaftsvertretung die Leitung der örtlichen Highschool und wird gleich sehr herzlich ins Kollegium aufgenommen. Nachdem sie ein paar Tuscheleien unter den Lehrern mitbekommt, erfährt sie von dem geheimen Blog „Buzz Wheel“, dessen Artikel immer nur für 24 Stunden online sind. Ich bin schon sehr gespannt, wer hinter diesem ominösen Blog steckt.

 

Austin musste schon sehr früh die Rolle des Vaters einnehmen, nachdem seine Eltern verunglückt sind. Er und seine Schwester schlossen einen Pakt: er übernimmt die Erziehung der jüngeren Geschwister, sie übernimmt die elterliche Firma. Seine Familie kann man nur ins Herz schließen und auch das kleine Städtchen ist einfach liebevoll. Dort würde ich gerne einmal meinen Urlaub verbringen 😊

 

Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Buch gelesen und habe mir gleich die weiteren Bücher des Autorenduos auf meine Wunschliste gepackt. Ich habe viel gelacht und auch ein paar Tränchen vergossen. Es war einfach ein Wohlfühlbuch und ich freue mich schon wahnsinnig, endlich auch die anderen Geschwister von Austin kennenzulernen. Und ich hoffe natürlich, dass auch Austin und Holly noch öfter vorkommen werden.

 

Einen halben Minuspunkt gibt es allerdings von mir. Leider kam der Schluss für mich zu schnell und der Zeitsprung am Ende, der eine Art Epilog war, war am Anfang etwas irritierend für mich.

 

Fazit

 Ich glaube, ich habe eine neue „Lieblingsautorin“ (auch wenn es ein Autorenduo ist) und freue mich schon, die weiteren Geschichten von Piper Rayne zu entdecken.

 

4,5 / 5 Sterne


[Rezension] WhiteFeather

 


Autorin: K.T. Meadows

Verlag: Impress

Preis: € 12,99 (TB), € 3,99 (E-Book)

ISBN: 978-3551302878

Seiten: 367

Band 1 von 2

 

Klappentext

 

**Wenn zwischen schwarz und weiß noch so viel mehr liegt** 

 

Die 18-jährige Liz steht kurz davor, ihre lang ersehnten Engelsflügel zu erhalten. Diese muss sie sich jedoch mit einem Sprung von der heiligen Klippe verdienen – der einzige Weg, um in eine der zwei Himmelsstädte aufzusteigen. Wird sie weiße Schwingen tragen, gehört sie zu den anführenden Whitefeather, die kämpferischen Blackfeather besitzen schwarze Flügel. Liz sehnt den Tag des Rituals in gleichem Maße herbei, wie sie ihn fürchtet. Denn obwohl die helle Farbe ihre Bestimmung zu sein scheint, gehört ihr Herz jemandem, dessen Sprung ihn zu einem Blackfeather machen wird ...

 

Meine Meinung

 

Die 18-jährige Liz lebt, zusammen mit anderen Kindern, auf dem Gehöft Silver Crevice. Sie alle wissen, dass sie mit einem bestimmten Alter und nach einem uralten Ritual den Absprung von der heiligen Klippe wagen müssen, denn nur so erhalten sie ihre Schwingen. Für Liz und ihre beiden Freunde Lijan und Fab scheinen die Wege klar zu sein und sie sind sich sicher, dass jeder von ihnen dreien Schwingen erhalten wird. Denn leider ist dies nicht immer der Fall und ein Absprung ist in diesem Fall tödlich.

Doch auch wenn die dreien ihre Flügel erhalten, ist ihnen bewusst, dass dies ihr Leben verändern wird. Erhält man weiße Flügel, so lebt man in der Himmelsstadt Tirithan. Erhält man dagegen schwarze Flügel, lebt man in der verrufenen Himmelsstadt Sorothez. Und auch der Kontakt unter den beiden Städten ist verboten.

 

Das Cover ist ein Traum und ich hoffe sehr, dass auch Band 2 als Taschenbuch erscheinen wird. Ich freue mich schon, die beiden Schmuckstücke nebeneinander ins Regal zu stellen.

 

Am Anfang hatte ich zugegeben meine Schwierigkeiten mit der Geschichte und wurde nur langsam warm mit den Personen. Auch der Schreibstil, der in einem „älteren Sprachgebrauch“ gehalten war (z.B. Hosen waren Beinkleider) hat mich zu Beginn etwas stutzen lassen. Mit der Zeit verflog dies aber schnell.

 

Liz war mir recht schnell sympathisch, auch wenn sie mir anfangs doch etwas zu naiv war. Doch nachdem sie nach einem unvorhergesehenen Zwischenfall doch noch ihre Schwingen erhielt und sie in der für sie bestimmten Himmelstadt ankam, merkt auch sie, dass sie vieles nicht wusste. Sie fängt an, die Dinge zu hinterfragen und beginnt, „ihren Kopf einzusetzen“.

 

Fab dagegen ist ein Rebell, der gerne die Regeln verletzt und ist für Liz ein guter Freund. Die beiden haben schon seit ihrer Kindheit eine spezielle Beziehung zueinander. Wenn Fab wieder einmal gegen die Regeln verstieß oder etwas angestellt hat, wurde er in den Turm eingesperrt – und Liz leistete ihm an der Tür Gesellschaft. Ihn fand ich sehr sympathisch und habe mich gefreut, dass auch einige Passagen des Buches aus seiner Sicht erzählt sind.

 

Auch die anderen Charaktere haben mich gut unterhalten und haben zur Geschichte gepasst. Besonders Liz‘ Freundin Mila oder Fabs Freund Oz haben mich sehr amüsiert. Einzig aus Lijan wurde ich lange nicht schlau und wollte über ihn mehr wissen.

 

Alles in allem hat mich dieses Buch wahnsinnig gut unterhalten und bis auf ein paar wenige „sprachliche Stolpersteine“ flog ich nur so durch die Seiten. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und ich freue mich schon darauf, mehr über die Schwingen in „BlackFeather“ zu lesen. Besonders der Cliffhanger am Ende macht Lust auf Band 2 und ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie es mit Liz und Fab weitergeht.


4 / 5 Sterne