Mittwoch, 13. November 2019

[Rezension] Der kleine Laden in Bloomsbury



Autoren: Annie Darling
Verlag: Penguin
Preis: € 10,00
ISBN: 978-3328103196
Seiten: 416
Originaltitel: The little bookshop of lonely hearts
Teil: 1 von 4

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Penguin Verlag für dieses wunderbare Lesevergnügen.


Klappentext:
Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens »Der Wüstling, der mein Herz stahl« – mit Sebastian als Held zum Verlieben ...

Meine Meinung:
Nach dem Tod ihrer Freundin Lavinia erbt Posy Morland die kleine Buchhandlung Bookends in Bloomsbury, in der sie seit ein paar Jahren arbeitet. 25 ihrer 28 Lebensjahre verbrachte sie in Bookends und ist zu ihrem Zuhause geworden. Doch so, wie die Buchhandlung derzeit läuft, kann und will Posy ihn nicht übernehmen. Da sie selbst Liebesgeschichten verschlingt, beschließt sie, den Laden unter einem neuen Namen zu eröffnen und zukünftig nur noch Liebesromane zu verkaufen. Auch ihre Kollegen sind begeistert und stehen ihr mit Rat und Tat zur Seite. Doch leider hat Lavinia ihren Enkel Sebastian als Testamentsvollstrecker eingesetzt, der seine ganz eigenen Pläne mit dem kleinen Laden hat...

Posy ist ein interessanter Charakter, der mir sehr gefallen hat.
Seit ihre Eltern bei einem Unfall starben, kümmert sie sich rührend und so gut sie kann um ihren mittlerweile 15-jährigen Bruder Sam. Man merkt, wie sehr sie ihn liebt und versucht, alles zu seinem Wohl zu tun. Posy ist nicht auf den Kopf gefallen, weiß genau was sie will und hat einen wunderbaren Humor.

Sebastian dagegen ist ein wahrer „Wüstling“ und arroganter Kerl. Posy und er kennen sich seit ihrer Kindheit, doch seit er Posy im Alter von zehn Jahren im Kohlenkeller einsperrte, sind die Fronten verhärtet. Er nennt Posy nur bei ihrem Nachnamen und auf das Wort „Nein“ hört er nicht. Dieses scheint er regelrecht aus seinem Wortschatz gestrichen zu haben, was zu Spannungen zwischen Posy und ihm führt.

Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen. Es beginnt mit Lavinias Trauerfeier, dem eine Traueranzeige aus dem Gazette vorausgeht. So erfährt der Leser die kleine, aber feine Geschichte von Bookends, die im Laufe der Geschichte immer mehr an Bedeutung gewinnt. Auch die Liebesgeschichte wurde gut mit der Geschichte rund um die Neugestaltung der Buchhandlung verwebt.

Auch die Einarbeitung von Posys Roman hat mir sehr gefallen und ich habe die Geschichte ihrer Protagonistin sehr gerne gelesen. Das brachte eine gewisse Abwechslung zur Hauptgeschichte und ich hatte des Öfteren das Gefühl, eine Geschichte von Jane Austen zu lesen. Man merkte sehr, dass nicht nur Posy, sondern auch die Autorin selbst, diese Autorin sehr gerne liest. Auch in mir wurde der Wunsch geweckt, mal zu einem Buch von Jane Austen zu greifen.

Auch Posys Kollegen, die in den weiteren Romanen eine Hauptrolle spielen werden, fand ich sehr sympathisch und ich freue mich sehr darauf, ihre Geschichten zu lesen. In Band 2 wird die Geschichte von Verity erzählt, Band 3 beschäftigt sich mit Nina und Band 4, der im November 2018 auf Englisch erschien, wird die Geschichte von Tom erzählen.

Das Cover erinnert an einen warmen Sommertag und spiegelt viel aus der Geschichte wieder. Auch die Cover der Bände 2 und 3 passen sehr gut zum Cover des ersten Buches. Im Buchumschlag findet man außerdem ein Rezept der Autorin für gebrochene Herzen.

Die gesamte Reihe besteht aus:
1. Der kleine Laden in Bloomsbury
2. Sommer in Bloomsbury
3. Verliebt in Bloomsbury
4. A Winter Kiss on Rochester Mew (bisher nur auf Englisch erschienen)


Insgesamt war dies ein wunderschönes Lesevergnügen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bände der Reihe rund um die kleine Buchhandlung in Bloomsbury.


Mittwoch, 6. November 2019

[Rezension] Verborgen im Gletscher



Autorin: Arnaldur Indriðason
Verlag: Lübbe
Preis: € 22,90
ISBN: 978-3785726570
Seiten: 368

Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lesejury.de lesen. Vielen Dank an die Lesejury und Lübbe für das Bereitstellen des Manuskripts.

Klappentext:
In den Tiefen des Langjökull-Gletschers wird die Leiche eines seit Jahrzehnten vermissten Geschäftsmanns entdeckt. Damals wurde die Suche nach ihm eingestellt. Zwar war ein Kollege des Mannes des Mordes verdächtigt worden, aber die Beweise fehlten. Kommissar Konráð blieb jedoch stets von dessen Schuld überzeugt. Inzwischen ist Konráð pensioniert, aber der Fund des Vermissten lässt die Erinnerungen wieder wach werden. Und Konráð beschließt, den Fall noch einmal aufzurollen. Mit dramatischen Folgen ...

Meine Meinung:
„Verborgen im Gletscher“ ist der Auftakt einer neuen Reihe des bekannten Autors Indriðason.

Das Cover passt gut zu Island, hat aber mit der Geschichte an sich nichts zu tun.

Nach 30 Jahren findet eine deutsche Reisegruppe auf dem Gletscher Langjökull die Leiche des verschwundenen Sigurvin, über dessen Fund der damals ermittelnde Polizeibeamte Konráð informiert wird. Daraufhin fängt Konráð an, seine Ermittlungen wieder aufzunehmen.
Leider gestaltet sich diese Ermittlung als sehr konfus. Er ermittelt in alle möglichen Richtungen und fängt nach einiger Zeit auch in einer privaten Angelegenheit an, zu ermitteln. Lange Zeit dachte ich, dass diese beiden „Fälle“ etwas miteinander zu tun haben und sich verstricken, aber leider wurde ich da bitter enttäuscht.
Die Ermittlungen und auch die Geschichte rund um Konráð plätschert leider nur dahin und für mich kam leider auch keine Spannung auf. Der Leser erfährt zwar viel über Konráð und seine Familie, allerdings hat das mit dem Fall an sich, nichts zu tun. Ich konnte auch kaum Bezug zu Konráð und den weiteren Ermittlern, wie seiner „Chefin“ Marta und dem Polizeibeamten Leo, aufbauen. Besonders die Hauptperson Konráð blieb für mich leider blass.

Besonders zu Anfang war ich sehr irritiert, dass Konráð so viele Menschen zu kennen schien, da er sie mit „Du“ ansprach. Erst durch die Kommentare der anderen Teilnehmer der Leserunde habe ich erfahren, dass es im isländischen kein höfliches „Sie“ gibt. Da wäre ein kleiner Hinweis zu Beginn des Buches sehr hilfreich gewesen.

Fazit:
Für mich war es leider das erste Buch des Isländers. Leider ist dies ein Buch, das ohne große Spannung erzählt wird. Teilweise musste ich mich „zwingen“, das Manuskript weiterzulesen. Hätte ich es nicht im Rahmen der Leserunde gelesen, hätte ich es wahrscheinlich schon nach dem ersten, spätestens aber nach dem zweiten Abschnitt, zur Seite gelegt.


Montag, 21. Oktober 2019

[Rezension] Strömung des Lebens


Autorin: Nora Roberts
Verlag: Diana Verlag
Preis: € 20,00
ISBN: 978-3453292376
Seiten: 528


Klappentext:
Von außen betrachtet ist das Leben der Bigelows perfekt. Doch hinter den Kulissen tyrannisiert der Vater seine Familie. Als Sohn Zane sich schließlich zur Wehr setzt, kommt das jahrelange Martyrium ans Licht. Fast zwanzig Jahre später findet die junge Landschaftsgärtnerin Darby McCray in Lakeview ein neues Zuhause. Auch Zane kehrt als erfolgreicher Anwalt in seinen Heimatort zurück. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen, doch ihre aufblühende Liebe wird von der Vergangenheit überschattet. Was damals geschehen ist, holt die beiden wieder ein und wird zur gefährlichen Bedrohung ...

Meine Meinung:
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Erst begleiten wir Zane als Jugendlichen und erleben mit ihm sein Martyrium in der Familie. Denn nach außen scheinen die Bigelows die perfekte Familie zu sein. Der Vater ist ein angesehener Chirurg und Chefarzt am hiesigen Klinikum, die Mutter veranstaltet regelmäßig Dinnerpartys und die beiden Kinder sind wohlgeraten. Doch Niemand ahnt, wie sehr der Vater seine Familie tyrannisiert. Als eines Tages die Situation Zuhause eskaliert, scheint für Zane zunächst ein Albtraum wahr zu werden.

Jahre später kehrt Zane als ehemaliger Staatsanwalt in seinen Heimatort zurück, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Und auch die Landschaftsarchitektin Darby möchte nach einer schweren Zeit in Lakeview neu beginnen. Zwischen den beiden knistert es schon ziemlich schnell, doch beide wissen, dass der jeweils andere auch ein schweres Päckchen zu tragen hat. Doch schon bald holt die Vergangenheit die beiden ein und bedroht die neue Liebe.

-   -   -
 
Nora Roberts versteht es perfekt, Spannung und Liebesgeschichte zu kombinieren.  Wie bisher in allen Romanen von ihr wurde ich sehr gut unterhalten und konnte mit Zane und Darby mitfiebern. Auch die Personen rund um das Pärchen waren mir (bis auf wenige Ausnahmen, die man aber auch nicht mögen soll) sofort sympathisch. 
Ich bekam schnell einen Zugang zu Zane und Darby und war von der Geschichte der beiden gefesselt. Besonders der Anfang des Buches, in der man Zanes grauenhafte Situation Zuhause miterlebt, fand ich sehr erschreckend und konnte nicht aufhören zu lesen.  
Doch auch später, als Zane erwachsen ist, gibt es für ihn nicht nur die heile Welt. Für ihn und Darby lauern im beschaulichen Lakeview mehrere Gefahren. Kaum hat man sich von der einen Situation erholt, passiert etwas Weiteres...

Alles in allem kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der gerne spannende, leichte Thriller und Liebesgeschichten liest!

 

Mittwoch, 16. Oktober 2019

[Rezension] Beauty Sleep


Autorin: Kathryn Evans
Verlag: Usborne Publishing
Preis: ca. € 8,00
ISBN: 978-1474954877
Seiten: 442
Sprache: Englisch

Klappentext:
Laura can't remember who she is. But the rest of the world knows. Because Laura is famous - a dying girl who was frozen until she could be cured. A real-life Sleeping Beauty. But what happens when you wake up one day and the world has moved on forty years? Could you build a new life - while solving the mystery of what happened to the old one? A darkly twisted thriller plunging a pre-tech girl into a futuristic world.

Meine Meinung:
Stell Dir vor, Du erwachst und es sind 40 Jahre vergangen. So ergeht es Laura Henley, die zusammen mit ihrem kleinen Bruder Alfie in den 80er-Jahren aufgrund einer damals noch unheilbaren Erkrankung in kryogenem Schlaf versetzt wurde. Nur langsam kehren ihre Erinnerungen zurück, doch leider teilt man ihr mit, dass ihre gesamte Familie – auch ihr Bruder Alfie – nicht mehr lebt. Für Laura stürtzt eine Welt zusammen, doch eine Sponsorin des Klinikums, Miss Lilly, nimmt sich ihrer an. Miss Lilly kümmert sich um Laura und hilft ihr, sich in der für sie neuen Welt zurecht zu finden. Doch mehr und mehr kommen Laura Fragen auf, was wirklich mit ihrer Familie, vor allem ihrem kleinen Bruder, geschah. Auch wundert sie sich, warum ihre ehemals beste Freundin Stacy sie nicht besucht. Doch sie erhält keine Antworten und versucht alleine, diese zu beantworten. Nach und nach finden wir gemeinsam mit Laura eine grausame Wahrheit heraus...

Dieses Buch war ein wahrer Glücksgriff. Die Geschichte rund um Laura war spannend und hat mich so richtig gepackt. Gemeinsam mit ihr wollte ich herausfinden, was mit ihr und ihrem kleinen Bruder passierte.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einerseits begleiten wir Laura und lernen mit ihr gemeinsam die Zukunft kennen. Laura war mir sehr sympathisch und ihre Reaktionen waren für mich nachvollziehbar. Ich fand es spannend, mit ihr gemeinsam die Geheimnisse rund um ihre Person zu lüften. Andererseits begleiten wir den Jungen Shem und seinen Hund Scrag, die beide auf der Straße leben. Erst nach und nach finden wir heraus, was Shem und Laura verbindet.

Der Schreibstil des Buches war sehr flüssig und mit dem Englisch kam ich (mit meinem "Realschul-Englisch") gut zurecht. Ich musste nur wenige Begriffe und Redewendungen übersetzen. 

Alles in allem, war dieses Buch eine spannende Dystopie, von der ich hoffe, dass sie bald auch auf Deutsch erscheint. Ich kann dieses Buch nur empfehlen! 

 

Sonntag, 29. September 2019

[Rezension] Totentracht


Autoren: Alexander Rickhoff und Stefan Ummenhofer
Verlag: Lübbe
Preis: € 12,90 (broschiert)
ISBN: 978-3431041316
Seiten: 348

Klappentext:
Vom Ku'damm zum Damwild - Marie Kaltenbachs Einstieg als Kommissarin in der Schwarzwälder Heimat beginnt eher mittelprächtig: Auf dem Weg zur Arbeit fährt sie erst mal ein Reh um, und mit ihrem neuen Kollegen Karl-Heinz Winterhalter liegt sie sich schon vor Dienstbeginn in den Haaren. Und dann gibt's direkt einen Mord! Ein Mann in Tracht liegt erdrosselt in einer Gruft - und ausgerechnet Winterhalters Sohn ist beim Geocaching über die Leiche gestolpert. Dass die beiden Hauptkommissare bei der Suche nach dem Mörder versehentlich in einer Ehetherapie landen, macht die Sache auch nicht gerade besser. Denn der Fall, den sie zu lösen haben, führt sie in dunkle Abgründe ...

Meine Meinung:
Nachdem Marie einige Zeit in der Hauptstadt verbracht hat, muss sie aufgrund eines peinlichen Missgeschicks diese verlassen und tritt ihren Dienst bei der Villinger Polizei an. Doch schon auf dem Weg zu ihrer neuen Dienststelle passiert ihr ein weiteres Unglück: sie fährt ein Reh an. Sie erhält jedoch Hilfe in Form eines grummeligen Jägers, der gleich an Ort und Stelle das Reh ausnimmt. Für Marie, eine Veganerin, ist dies natürlich nicht sehr angenehm. Als sie dann auf der Dienststelle ankommt, stellt sich heraus, dass der grummelige Jäger ihr neuer Kollege Karl-Heinz Winterhalter ist. Lange können die beiden sich aber nicht noch einmal kennenlernen, denn Winterhalters Telefon klingelt und sein Sohn erzählt ihm von einem Toten, den er und seine Freunde beim Geocachen gefunden haben. Schnell wird klar, dass der Tote mit seiner speziellen Interpretation der schwarzwälder Kultur sich nicht nur Freunde gemacht hatte und die Zahl der Verdächtigen wächst stetig an.

Der Schreibstil des Buches hat mir richtig gut gefallen. Ich flog nur so durch die Seiten und konnte es kaum erwarten, weiterzulesen. Die beiden ungleichen Kriminalbeamte haben mich sehr gut unterhalten und ihre diversen Wortgefechte und Handlungen haben mich oft zum Lachen gebracht. Auch fand ich es schön, dass man von den Beiden auch einiges über ihr Privatleben erfährt und auch dort gab es oft etwas zu lachen (Winterhalter benannte z.B.  seine Lieblingskuh nach seiner Ehefrau, u.a.).

Insgesamt hat mich dieser Regionalkrimi sehr gut unterhalten und ich hoffe sehr, dass noch weitere Bände über diese beiden Kriminalbeamte erscheinen. Der Kriminalfall war sehr spannend und die diversen Wendungen machten die Geschichte noch spannender.
Leider kam jedoch der Schluss für mich etwas zu schnell


Montag, 26. August 2019

[Neuerscheinungen] Neue Bücher im September 2019

Auf diese Bücher freue ich mich im September:


In ihrer Welt ist Menschlichkeit ein tödlicher Fehler

Elysia sieht aus wie ein normales Mädchen, aber sie ist kein Mensch. Sie wurde als Klon im Labor erschaffen, als Dienerin für die Reichsten der Reichen – ohne Seele und ohne Gefühle. Es sollte unmöglich sein, doch Elysia sieht die Abgründe in diesem Paradies, fühlt Wut, Angst … und Liebe. Niemand darf etwas merken, denn das würde ihren Tod bedeuten. Doch als ihr die einzige Chance auf Freiheit und Glück grausam entrissen wird, brechen all die verbotenen Gefühle unaufhaltsam an die Oberfläche ...

Die Hardcover-Ausgabe erschien unter dem Titel »BETA« bei cbj.


Preis: € 9,99 (Taschenbuch), € 6,99 (E-Book)




In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen.

Preis: € 26,00 (gebunden), € 19,99 (E-Book)



 ›Die Flüsse von London‹ fließen nach Deutschland ...
... denn auch hierzulande gibt es magische Vorkommnisse! Das deutsche Pendant zu Peter Grant heißt Tobi Winter und arbeitet beim BKA (Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten, sprich: Magie). Tobi bekommt es mit seltsamen Bräuchen in den Weinbergen rund um Trier zu tun – und mit einem übernatürlichen Rätsel, das schon Hunderte von Jahren alt ist. Selbstverständlich hat in dieser Gegend auch die Mosel ein Wörtchen mitzureden, wenn es magisch wird.

Preis: € 8,95 (Taschenbuch), € 7,99 (E-Book)






 
»Dein wievieltes Leben ist das?«, fragte ich mit belegter Stimme.
»Das eintausendste«, flüsterte er.
»Das hier ist dein letztes? Du hast schon tausend Mal gelebt?«
»Ja«, sagte er noch leiser. »Danach ist es vorbei.«
Es gibt drei Dinge, die die 18-jährige Sasha sich fest vorgenommen hat:
Sie wird in diesem Leben ihre Bestimmung nicht annehmen. Sie wird niemanden wegen ihrer Gabe in Gefahr bringen und ihre Seelenmagie tief in sich verschließen.
Auf der sturmumtosten Atlantikinsel Alderney ließen sich diese Vorhaben in die Tat umsetzen, aber dann taucht eines Nachts Cedric de Gray auf. Erst rettet er sie vor dem Ertrinken und dann vor einem Seelenjäger, der es auf Sashas kostbare Seele abgesehen hat. Doch diese übt auch auf Cedric einen unwiderstehlichen Reiz aus, denn mit nur einem Splitter davon, könnte er ewig leben.


Preis: € 20,00 (gebunden), € 9,99 (E-Book)

Montag, 8. Juli 2019

[Rezension] Schäfchenwolkenhimmel



Autor: Gabriella Engelmann
Verlag: Knaur
Preis: € 9,99 (TB)
ISBN: 978-3426522165
Seiten: 320



Klappentext:
Der neue Urlaubs-Roman von Bestseller-Autorin Gabriella Engelmann. Wyk auf der Insel Föhr - die Möwen kreischen im Wind und die Luft schmeckt nach Salz. Willkommen an der Nordsee. Als Minnie die Gangway des Wyker Fähranlegers hinunter geht, ist es, als würde sie eine verflossene Liebe wiedertreffen. So viele Erinnerungen an ihre alte Heimat auf Föhr, bittersüß und auch ein wenig schmerzhaft. Denn die Ruhe auf Föhr ist bedroht, und Minnie hat den Auftrag, für eine Fernsehsendung über die Veränderungen auf der Insel zu recherchieren. Doch dann kreuzt ein hilfloses Lämmchen Minnies Weg, und ihr Aufenthalt auf der Nordsee-Insel nimmt eine gänzlich andere Wendung. Denn: »Föhr ist ein Ort der großen und kleinen Wunder ...«



Meine Meinung:
Minnie ist Anfang 30 und arbeitet als Journalistin eines Reisefernsehsenders. Als sie von ihrer Chefin den Auftrag erhält, für eine Reportage auf die Insel Föhr zu fahren, nimmt sie diesen gerne an. Bereits als Kind war sie oft auf dieser Insel und hat nur gute Erinnerungen daran. Sie soll die geheimen Aspekte und Orte der Insel erkunden und interessante Geschichten recherchieren. Als sie kurz nach ihrer Ankunft ein kleines Lämmchen rettet, muss sie kurzerhand einen zweiten Auftrag erfüllen: sie wird Lamm-Mama.

Gabriella Engelmann hat es geschafft, mich auf die Insel Föhr zu entführen. Schon allein das Cover mit dem kleinen Friesenhäuschen und dem Lämmchen haben mich verzaubert. 
Gemeinsam mit Minnie habe ich die Insel erkundet und mich in die Insel und die Insulaner verliebt. Leider habe ich selbst dort noch nicht den Urlaub verbracht, allerdings wurde der Wunsch daran während des Lesens mehr und mehr geweckt. Schön fand ich auch, dass die Autorin den Charakteren norddeutsche Namen gab und ein bisschen Fering (Föhrer Friesisch) einfließen ließ. Ich selbst bin ja ein Schwarzwald-Mädel, höre aber gerne Plattdeutsch.
Schön fand ich, dass die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund stand und es lange gedauert hat, bis sich diese entwickelte. Auch die Erziehung von Lämmchen Emmi war angenehm zu lesen und die Geschichte rund um das Haus ihrer Oma passte gut in die Geschichte rein.


Fazit:
Schäfchenwolkenhimmel“ ist ein wunderschönes Urlaubsbuch und ich würde gerne mehr über Minnie, Hark, Emmi und Moritz lesen. 

 

[Rezension] Scandal – Die Prinzessinnen von New York



Autor: Anna Godbersen
Verlag: Lyx
Preis: € 12,90 (broschiert)
ISBN: 978-3736309791
Seiten: 384
Teil 1 von 4


Klappentext:
Ihre Liebe ist ihr gefährlichstes Geheimnis

Mädchen, die in schönen Kleidern nächtelang feiern. Junge Männer mit verführerischem Lächeln und gefährlichen Absichten. Das ist die Welt, in der Elizaabeth und Diana Holland leben. Eine Welt voller Luxus und Vergnügen, aber auch Intrigen und Verrat. Denn in der High Society Manhattans kann ein Skandal den Ausschluss bedeuten. Eigentlich kennen die Schwestern die Spielregeln, an die sie sich halten müssen. Doch als ihre Mutter ihnen ein Geheimnis offenbart, wird den Mädchen klar, dass sich ihr Leben bald vollkommen verändern könnte. Und nun muss Elizabeth mehr denn je fürchten, dass ihre verbotene Liebe zu dem mittellosen Will entdeckt wird, denn dann wäre nicht nur ihre Zukunft, sondern auch die ihrer Familie für immer ruiniert ...



Meine Meinung:
Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lesejury.de lesen. Vielen Dank an das Portal und dem Lyx-Verlag für das Bereitstellen des Manuskripts.

Schon als ich dieses schöne Cover sah, habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Und auch der Klappentext hörte sich einfach spannend an. Ich habe mich auf ein Buch voller Intrigen und Geheimnisse mit viel Spannung gefreut, doch leider haben sich meine Erwartungen nicht erfüllt.
Die beiden ungleichen Schwestern Elizabeth und Diana Holland gehören zur New Yorker Oberschicht im Jahre 1899. In dieser Welt gehören Perfektion, Schönheit und das Ansehen der Familie. Nach einem Zwischenfall ist Elizabeth gezwungen, den angesehenen Schönling und Playboy Henry zu heiraten – allerdings gehört ihr Herz bereits einem Anderen. Schnell wird ihr bewusst, dass nicht jeder in der Gesellschaft sich für sie freut und ihre einstige beste Freundin Penelope wird zu ihrer stärksten Feindin.
Doch auch innerhalb des Personals hat Elizabeth in Form ihres Dienstmädchens Lina eine erbitterte Feindin.

Die Autorin hat versucht, den Schreibstil der Zeit anzupassen. Leider hat das bei mir den Lesefluss anfangs sehr gestört, obwohl ich doch des Öfteren historische Romane lese. Nach einigen Seiten konnte ich die Geschichte dann aber gut lesen. Der Schreibstil war für mich aber generell sehr langatmig und ich musste mich doch des Öfteren fast dazu zwingen, weiterzulesen. Einige Passagen hat die Autorin auch zu lange erzählt, die auch nicht viel zur Geschichte beigetragen haben. Mir kam es oft vor, als hätte die Autorin eine Art Liste abgearbeitet. Es gab zwar einige Wendungen in der Geschichte, aber das große Geheimnis zu Beginn, war für mich relativ schnell klar. Das Ende kam für mich leider auch viel zu schnell und ich hatte das Gefühl, als musste die Autorin ein schnelles Ende finden. Zwar hat sie eine Art Cliffhanger eingebaut, jedoch hat er bei mir leider keine Spannung aufgebaut.

Auch die Charaktere waren leider nur sehr blass gezeichnet und so richtig warm wurde ich mit keiner Person. Besonders zur Hauptperson Elizabeth konnte ich leider kaum einen Bezug herstellen. Ich hatte zwischendurch sogar das Gefühl, dass eigentlich ihre Schwester Diana die Hauptperson in diesem Buch war. Besonders die Liebesgeschichte zwischen ihr und Henry war für mich eher die Hauptgeschichte. Ich hatte oft das Gefühl, das Elizabeth eigentlich eher der Nebencharakter war.
In Penelope und Lina findet man dann allerdings zwei Charaktere, die man „hassen“ kann. Als Penelope erfährt, dass Elizabeth Henry heiraten soll, beginnt sie, Elizabeth regelrecht zu hassen. Sie versucht alles, um Henry wieder für sich zu gewinnen. Es wäre für mich doch spannend zu wissen, wie sie reagiert, sobald sie erfährt, dass Diana und Henry sich lieben.
Auch das Dienstmädchen Lina war die Unsympathie in Person. Auch sie liebt Will und hasst Elizabeth, da diese seine Auserwählte ist. Ihre Handlungen waren für mich sehr unrealistisch und kindisch. Besonders ihr Verhalten zum Ende des Buches passte überhaupt nicht und hat mich sehr gestört.

Fazit:
Leider passierte in diesem Buch relativ wenig und auch Spannung kam für mich kaum auf. Die Personen waren allesamt leider sehr blass und ich konnte zu Niemandem richtig Sympathie aufbauen. Das große Geheimnis um Elizabeth, das schon im Prolog aufgebaut wird, war für leider auch zu sehr vorhersehbar. Die Auflösung zum Schluss war da leider keine große Überraschung für mich.
Der „Cliffhanger“ zum Ende des Buches lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits würde ich gerne wissen, wie Penelopes Reaktion auf Dianas und Henrys Liebe ist, andererseits befürchte ich, dass sich das mit der Spannung auch im zweiten Band nicht viel ändern wird.

 (2,5 / 5 Punkte)

Montag, 13. Mai 2019

[Neuerscheinungen] Neue Bücher im Juni 2019

Auf diese beiden Bücher freue ich mich im Juni ganz besonders:

Unfassbar reich, unglaublich mächtig – und sie füllen die Titelseiten der Boulevardpresse. Nikki Besson weiß nur zu gut, wie die Welt der de-Vincent-Brüder aussieht. Denn als Tochter der Haushälterin ist sie gemeinsam mit ihnen aufgewachsen. Aber nie hätte sie gedacht, dass sie einmal auf das Anwesen in Louisiana zurückkehren würde, um selbst für diesen skandalumwitterten Clan zu arbeiten. Dorthin, wo sie sich in Gabriel verliebt hat – den sie seit dieser verhängnisvollen, stürmischen Nacht von damals nie wiedersehen wollte …. 


Preis: € 12,99 (broschierte Ausgabe)
         € 9,99 (E-Book)






Mädchen, die in schönen Kleidern nächtelang feiern. Junge Männer mit verführerischem Lächeln und gefährlichen Absichten. Das ist die Welt, in der Elizabeth und Diana Holland leben. Eine Welt voller Luxus und Vergnügen, aber auch Intrigen und Verrat. Denn in der High Society Manhattans kann ein Skandal den Ausschluss bedeuten. Eigentlich kennen die Schwestern die Spielregeln, an die sie sich halten müssen. Doch als ihre Mutter ihnen ein Geheimnis offenbart, wird den Mädchen klar, dass sich ihr Leben bald vollkommen verändern könnte. Und nun muss Elizabeth mehr denn je fürchten, dass ihre verbotene Liebe zu dem mittellosen Will entdeckt wird, denn dann wäre nicht nur ihre Zukunft, sondern auch die ihrer Familie für immer ruiniert ... 


Preis: € 12,90 (broschierte Ausgabe)
         € 9,99 (E-Book)

Dienstag, 7. Mai 2019

[Kurzrezi] One Dream


Autor: Lauren Blakely
Verlag: Knaur
Preis: € 9,99 (TB)
ISBN: 978-3426523506
Seiten: 256
Teil 1 von 4

Klappentext
Abby hat den perfekten Job gefunden, um ihren Studienkredit zurückzuzahlen: Sie ist die Nanny der hinreißenden kleinen Hayden. Deren alleinerziehender Vater Simon zahlt allerdings nicht nur ausgesprochen gut – er sieht auch einfach verdammt gut aus! Und sein liebevoller Umgang mit Hayden macht ihn nur noch attraktiver. Bald hegt Abby Gedanken, die definitiv nicht in der Job-Beschreibung vorgesehen waren. Und auch Simon scheint durchaus an ihr interessiert. Oder wie sonst soll sie deuten, dass Simon seit Neuestem so viel Zeit mit ihr, der Nanny, allein verbringen will? Als er Abby um Hilfe bittet, seine Französischkenntnisse für einen Businessdeal aufzubessern, kommt er ihr gefährlich nahe. Aber jeder weiß, dass der Boss tabu ist!

Meine Meinung
Um ihren Studienkredit begleichen zu können, arbeitet die junge Abby unter anderem als Nanny der kleinen Hayden. Außerdem arbeitet sie noch in einer Abendschule als Sprachenlehrerin und bringt auch der kleinen Hayden einige Wörter bei. Als Haydens Vater Simon für einen Deal mit einem französischen Koch ihre Hilfe benötigt, bietet Abby im kurzerhand Nachhilfe an. Dabei kommen die beiden sich gefährlich nahe, denn eine Affäre mit ihrem Boss möchte sich Abby nicht erlauben.

„One Dream“ ist der erste Teil der „One-Reihe“ von Lauren Blakely und ist eine zauberhafte, kurze Liebesgeschichte. Die beiden Hauptfiguren Abby und Simon waren mir sehr sympathisch und ich konnte mich gut in die Geschichte reinfinden. Die Geschichte wird abwechselnd von Abby und Simon erzählt, sodass der Leser sich sehr gut in die Beiden hineinversetzen kann. Auch die kleine Tochter Hayden ist eine süße Figur, die allerdings nur ab und an in der Geschichte vorkommt. Doch bei einer Romanlänge von nur 256 Seiten, musste die Autorin natürlich hauptsächlich die beiden Hauptfiguren sprechen lassen.

Alles in allem ist „One Dream“ ein schöner, süßer Liebesroman, den man gut an einem Nachmittag lesen kann. Ich wurde gut unterhalten und auch der Humor hat mir sehr gefallen. Der zweite Band „One Love“ liegt hier auch schon bereit und wird bestimmt bald gelesen.

Die Reihe
1. One Dream
2. One Love
3. One Passion
4. One Kiss